Als Herstellerin natürlich wirksamer Arzneimittel und der Dr. Hauschka Kosmetik liegt der WALA ein achtsamer Umgang mit natürlichen Ressourcen seit Beginn an besonders am Herzen. Mit der Kraft der Natur zu arbeiten, bedeutet für uns seit jeher auch, verantwortungsvoll mit ihr umzugehen. Nachhaltigkeit verstehen wir nicht als Trend, sondern als Haltung, die unser Handeln auf…
Als Herstellerin natürlich wirksamer Arzneimittel und der Dr. Hauschka Kosmetik liegt der WALA ein achtsamer Umgang mit natürlichen Ressourcen seit Beginn an besonders am Herzen. Mit der Kraft der Natur zu arbeiten, bedeutet für uns seit jeher auch, verantwortungsvoll mit ihr umzugehen. Nachhaltigkeit verstehen wir nicht als Trend, sondern als Haltung, die unser Handeln auf ökologischer, wirtschaftlicher und sozialer Ebene prägt.
Bereits seit 2005 setzt die WALA schrittweise auf Recyclingpapier. Ab 2010 wurden entsprechende Anforderungen systematisch in der Beschaffung verankert. Die Umstellung der Packungsbeilagen unserer Arzneimittel und Dr. Hauschka Kosmetik auf Blauer-Engel-zertifiziertes Recyclingpapier begann 2014 und wurde 2019 vollständig abgeschlossen. Gleichzeitig reduzieren wir den Papierverbrauch dort, wo es möglich und sinnvoll ist. So sank die eingekaufte Menge an Papier für unsere Dr. Hauschka Packungsbeilagen zwischen 2023 und 2025 um rund 15 Tonnen. Auch unsere Faltschachteln bestehen zu 100% aus FSC-zertifiziertem Recyclingmaterial. Doch nicht nur bei unseren Produktverpackungen auch bei unseren Werbemitteln wurde über die vergangenen Jahre Stück für Stück auf Recyclingmaterial umgestellt.
Insgesamt haben wir 2025 mehr als 450 Tonnen Papier und Kartonagen mit Recyclinganteilen eingesetzt. Davon bestanden über 70 Prozent (320 Tonnen) aus 100 Prozent Recyclingmaterial. Mehr als 83 Tonnen waren zusätzlich mit dem Blauen Engel zertifiziert. Auf Basis des Nachhaltigkeitsrechners der Initiative Pro Recyclingpapier entspricht dies jährlich einer Einsparung von mehr als 680 Tonnen Holz, rund 12,5 Millionen Litern Wasser und 2,8 Gigawattstunden Energie gegenüber dem Einsatz von Frischfaserpapier. Zudem werden rund 48 Tonnen CO₂ vermieden. [1]
Der Ersatz von Primärfasern durch Recyclingpapier trägt unmittelbar zum Erhalt und zur Schonung der Waldökosysteme bei. Damit ermöglichen wir biologische Vielfalt und gesundes Bodenleben. Wälder spielen mit ihren Ökosystemleistungen eine wichtige Rolle beispielsweise für die Wasserspeicherung, -regulierung und Luftqualität sowie für die Bindung von Kohlenstoff aus CO2 im Boden, Humus und in der Biomasse. Somit zahlt der Verzicht auf Frischfaser positiv auf Beides, Biodiversität und Klimaschutz, ein.
Unser Engagement für den Schutz natürlicher Ressourcen reicht jedoch weit über den Einsatz nachhaltiger Papiere hinaus. Bereits seit 2001 beziehen wir 100 Prozent zertifizierten Ökostrom und treiben den Ausbau eigener Photovoltaikanlagen kontinuierlich voran. Seit 2020 nutzen wir ausschließlich Biogas aus Abfall- und Reststoffen und auch unser (biogenes) Flüssiggas stammt seit 2022 aus nachwachsenden Rohstoffen. Ergänzt wird unsere Wärmeversorgung durch den Einsatz von Holzpellets. Dadurch erreichen wir in den Bereichen Scope 1 und 2 einen Anteil erneuerbarer Energien von bis zu 95 Prozent.
Die natürlichen Rohstoffe unserer Arzneimittel und Naturkosmetik stammen überwiegend aus biologischem und Demeter-zertifiziertem Anbau, aus kontrollierter Wildsammlung sowie aus unseren eigenen Demeter-Heilpflanzengärten. Ökologisch bewirtschaftete Flächen können mehr Kohlenstoff im Boden speichern und tragen dazu bei, Treibhausgasemissionen zu reduzieren [2]. Gleichzeitig fördern sie die Bodenfruchtbarkeit und schaffen Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Für uns gehören Ressourcenschonung und die Förderung der biologischen Vielfalt daher untrennbar zusammen. Sie sind Ausdruck verantwortungsvollen Handelns gegenüber heutigen und künftigen Generationen. Zugleich bilden sie die Voraussetzung für einen wirksamen und effizienten Klimaschutz.
[1] Die ausgewiesenen Umweltentlastungen basieren auf Berechnungen des Nachhaltigkeitsrechners der Initiative Pro Recyclingpapier (IPR), abrufbar unter: https://www.papiernetz.de/informationen/nachhaltigkeitsrechner/
[2] Sanders, J.; Heß, J. (Hrsg.) (2019): Leistungen des ökologischen Landbaus für Umwelt und Gesellschaft. 2., überarbeitete und ergänzte Auflage. Braunschweig: Johann Heinrich von Thünen-Institut. Thünen Report 65. DOI: 10.3220/REP1576488624000.

