Die GLS Bank versteht Nachhaltigkeit als integralen Bestandteil ihres gesamten Wirkens. Dabei verankert die GLS Bank Ressourcenschutz, indem wir bei allen Anlage- und Finanzierungsentscheidungen strenge ökologische, soziale und ethische Kriterien anlegen. Klimaschädliche und ressourcenintensive Geschäftsmodelle schließen wir konsequent aus. Wir finanzieren Projekte und Unternehmen, die unsere Zukunftsbilder voranbringen und damit natürliche Ressourcen schützen. Unser Nachhaltigkeitsanspruch…
Die GLS Bank versteht Nachhaltigkeit als integralen Bestandteil ihres gesamten Wirkens. Dabei verankert die GLS Bank Ressourcenschutz, indem wir bei allen Anlage- und Finanzierungsentscheidungen strenge ökologische, soziale und ethische Kriterien anlegen. Klimaschädliche und ressourcenintensive Geschäftsmodelle schließen wir konsequent aus. Wir finanzieren Projekte und Unternehmen, die unsere Zukunftsbilder voranbringen und damit natürliche Ressourcen schützen.
Unser Nachhaltigkeitsanspruch gilt nicht nur für unsere Finanzierungen, sondern auch für unseren eigenen Geschäftsbetrieb. 1.115 Mitarbeiter*innen der GLS Bank teilen inzwischen unsere Vision einer sozialen, ökologisch und ökonomisch gerechteren Welt. Diese Haltung zieht sich durch den Alltag der Bank. Eines der Nachhaltigkeitsziele für die GLS Bank und ihre Tochterunternehmen ist die Reduktion der innerbetrieblichen Emissionen (Scope 1-3.14). Scopes ist der englische Begriff für verschiedene Arten von CO2-Emissionen und ihren Entstehungsort. Scope 3 Emissionen umfassen u.a. unseren Papiereinkauf. Bis 2045 wollen wir die innerbetrieblichen Emissionen (Scope 1-3.14) um mindestens 42 % absolut gegenüber 2024 reduzieren. Bis 2045 streben wir eine Reduktion von min. 90% an.
Um diese Ziele zu erreichen, streben wir weiterhin an, den Papierverbrauch so weit wie möglich zu reduzieren. Ein vollständiger Verzicht auf Papier ist im eigenen Betrieb des GLS Konzerns aktuell noch nicht umsetzbar, weshalb durch den Druck Papier verbraucht wird. Wie bereits im Nachhaltigkeitsbericht der GLS Bank von 2009 zu lesen ist, beschäftigt sich die Bank schon sehr lange mit Optimierungsprojekten, um Papier einzusparen: Faxgeräte wurden auf digitale Fax-Server umgestellt, alle Drucker ermöglichen das beidseitige Bedrucken. Wo möglich wird Papier vermieden und ein elektronischer Versand genutzt.
Seit jeher setzen wir in der Bank auf Recyclingpapier. Auch wenn es schwer ist einen gesicherten Zeitraum zu nennen, gaben Mitarbeiter*innen an, dass es bereits 1990 Recyclingpapier in der Bank gab.Recyclingpapier schützt Ressourcen. Vergleichen wir Frischfaserpapier zu Recyclingpapier, spart letzteres Wasser, Energie und Emissionen. Die Wälder werden geschützt, weil weniger frische Holzfasern benötigt werden, Altpapier bleibt länger im Stoffkreislauf. Kurz: Recyclingpapier zu nutzen, ist eine rundum gute Idee und einfach sinnvoll.
2025 verbrauchte der GLS Konzern 69,4 Tonnen Papier. Der Papierverbrauch setzt sich aus Kopierpapier und Briefhüllen sowie externem Druck zusammen. Diesen Verbrauch haben wir im Vergleich zum Vorjahr fast halbiert (2024: 118,5 Tonnen). 82,1 % (2024: 77,1%) sind Recyclingpapier und mit dem Blauen Engel zertifiziert.
In unseren Publikationen, dem Kund*innenmagazin “Bankspiegel” und dem Unternehmensmagazin “Sinnmacher” nutzen wir seit Jahren 100% Recyclingpapier mit dem Blauen Engel. Eine Rückverfolgung des genauen Zeitraums ist auch hier komplizierter. Seit 1996 steht die Information im Bankspiegel, dass das Magazin auf 100% Recyclingpapier gedruckt wurde, 2009 erstmals mit dem FSC Siegel. Seit 2010 nutzen wir für den Bankspiegel 100% Recyclingpapier mit dem Blauen Engel. Damit wird weniger Naturfläche in Anspruch genommen, als würde das Papier aus Holzfrischfasern hergestellt werden.
In der Vergangenheit waren wir bereits für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie Sonderpreis „Deutschlands recyclingpapierfreundlichstes Unternehmen“ nominiert. Das Ziel für die kommenden Jahre bleibt: Papierverbrauch senken und den Recyclinganteil weiter steigern.

