KiK Textilien und Non-Food GmbH

KiK schafft die Plastiktüten ab
Seit Oktober 2015 gibt es bei KiK keine Plastiktüten mehr zu kaufen. Dieser Schritt geht über die deutsche Vereinbarung hinaus. Während dort nur geregelt wurde, dass Plastiktüten nicht kostenlos abgegeben werden, hat sich KiK entschieden, ganz auf Plastiktüten zu verzichten. Kostenpflichtig waren die Plastiktüten bei KiK im Übrigen schon immer.

Das Umweltmanagement von KiK
Energie reduzieren, weniger Material verbrauchen oder Emissionen vermeiden – dies systematisch zu organisieren und in die täglichen Unternehmensprozesse zu integrieren, sind die Ziele eines Umweltmanagementsystems (UMS), das einen wesentlichen Bestandteil unserer Nachhaltigkeitsarbeit ausmacht. Dazu werden Ziele und Kennzahlen definiert. Diese beziehen sich etwa auf Produktverpackungen, Papier- und Wasserverbrauch, Abfallmengen oder CO2-Emissionen. Das UMS von KiK ist gemäß der Umweltmanagementnorm ISO14001 seit 2009 zertifiziert.

Umweltschutz auch in der Lieferkette
Nicht nur in den Filialen und am Standort Bönen achtet KiK auf nachhaltiges Wirtschaften. Auch bei den Zulieferern wird die Einhaltung von Umweltstandards kontrolliert. Die ersten Umweltaudits wurden bei Fabriken in Bangladesch durchgeführt. Das Erfreuliche: Auch dort wird nach und nach der Fertigungsprozess auf die relevanten ISO-Normen, z.B. ISO14001, umgestellt. KiK hält seine Lieferanten an, auf energiesparende und ressourcenschonende Produktion zu setzen und konkrete Maßnahmen zu einer nachhaltigen Gestaltung der Lieferkette einzuführen. Zu diesem Zweck ist KiK Mitglied der Klimaschutzinitiative CPI2. Hierüber erhalten die Fabriken Know-how, die Produktionsprozesse ökologischer zu gestalten.

KiK baut umweltfreundliche Transporte aus
Aus Umwelt- und Kostengründen verzichtet KiK darauf, seine Waren von Asien nach Deutschland über den Luftweg zu transportieren. Stattdessen setzen wir auf Seefracht. Dies dauert zwar etwas länger, spart aber CO2. Für unsere Transporte aus der Türkei haben wir im vergangenen Jahr eine noch umweltfreundlichere Variante entwickelt: den Intermodaltransport. Dabei werden die in der Türkei produzierten Waren mit dem Lkw zum Hafen nach Istanbul gebracht. Von dort gelangen sie in Containern per Fährschiff über das Mittelmeer in die norditalienische Hafenstadt Triest. Anschließend wird die Fracht auf die Bahn verladen und per Zug entweder bis nach Köln oder nach Duisburg gebracht. Nur die letzten rund 100 Kilometer ins KiK-Zentrallager nach Bönen werden mit dem Lkw transportiert.

Zum Nachhaltigkeitsbericht von KiK Textilien und Non-Food GmbH