HiPP-Werk Georg Hipp OHG

Die Zukunft liegt in der Nachhaltigkeit. Natürliche Ressourcen zu schonen ist heute oberstes Gebot zukunftsfähigen Wirtschaftens. Hipp hat deshalb seine Produktion auf erneuerbare Energien umgestellt und produziert klimaneutral, unter anderem durch Unterstützung ökologischer Projekte. Auch umweltfreundliche Büro- und Werbematerialien spielen im Alltagsgeschäft eine zentrale Rolle. Im Unternehmen werden Papier, Schreibutensilien, Drucksachen und Verpackungen zu 100 % in Recyclingqualität eingesetzt. Über allem steht der Blaue Engel: HiPP hat das Ziel den Anteil an Büropapier mit diesem weltweit bekannten und renommierten Zeichen weiter kontinuierlich zu steigern.

Schon heute haben Papiereinsparungen und die Verwendung von 100% FSC- oder Recyclingpapier Blauer Engel einen großen Stellenwert im Unternehmen. Hierdurch werden die Wälder geschont und können ihre Funktion als grüne Lunge entfalten. In der Stakeholder-Kommunikation wird diese wichtige Funktion stets hervorgehoben, ebenso wie in Umweltbildungs-Maßnahmen, in Vorträgen, Baumpflanzaktionen oder auch zahlreichen Publikationen.

HiPP befasst sich seit über 60 Jahren aus Überzeugung mit der ökologischen Herstellung von Babynahrung. Der respektvolle Umgang mit der Natur und den natürlichen Ressourcen ist dabei erklärtes Unternehmensziel. Das hat HiPP zu einem der weltweit größten Verarbeiter von ökologischen Rohstoffen gemacht. Nachhaltigkeit bedeutet für den Babynahrungshersteller nicht nur einen wertvollen Ernährungsbeitrag zu leisten, sondern auch die Zukunft für die nachfolgenden Generationen lebens- und liebenswert zu halten.

Die höchste Priorität haben dabei Klima, Wasser und Boden – dieses Trio bildet ein untrennbares Bündnis für eine intakte Umwelt. Es ist bekannt, dass das Klima nicht nur durch zunehmende Emissionen belastet wird, sondern auch durch den nicht nachhaltigen Umgang mit Wäldern und  Böden. Acker- und Grünland, Sümpfe und Waldböden speichern CO2. Die unzähligen Organismen im Boden leben von Kohlendioxid und atmen Sauerstoff aus.

HiPP engagiert sich deshalb verstärkt gegen den Klimawandel, gegen die Verknappung von natürlichen Ressourcen und gegen das Artensterben. Die Ziele sind dabei die Senkung von Emissionen, die Vermeidung des Einsatzes fossiler Rohstoffe und die Verringerung des sonstigen Ressourcenverbrauchs. Über die Einhaltung aller relevanten Gesetze und Regelungen hinaus, setzt das Unternehmen sich selbstverpflichtend weitergehende Ziele. In diesem Sinne wird das betriebliche Management durch geeignete Maßnahmen kontinuierlich weiterentwickelt und  negative Auswirkungen des unternehmerischen Handelns auf die Umwelt reduziert. Unter anderem zählt dazu ein hoher ökologischer Standard durch die Erfüllung international gültiger Umweltmanagementsysteme,  wie ISO 14001 und EMAS.

Ressourcenschutz-Projekte

HiPP als Babynahrungshersteller produziert am Standort Pfaffenhofen klimaneutral durch den Einsatz erneuerbarer Energien und die Unterstützung eines internationalen, landwirtschaftlichen Klimaschutzprojektes, das auf Humusbildung durch ökologischen Anbau setzt.

HiPP minimiert kontinuierlich den Einsatz natürlicher Ressourcen und verbessert damit seine Energie-Effizienz. Dies bedeutet auch, dass die CO2-Emissionen, die bei der Herstellung jedes Produktes anfallen, durch den Einsatz von grünem Strom aus Wasserkraft, Wärme-, Warmwasser- und Dampfbezug aus dem Bio-HKW Pfaffenhofen und der Eigenerzeugung von Solarstrom vermieden werden. Restemissionen entstehen zusätzlich aus Dienstreisen und durch Energieerzeugung an Spitzentagen, an denen teilweise auch Erdgas im Biomasse-Heizkraftwerk eingesetzt werden muss. Zum Ausgleich hierfür unterstützt HiPP internationale Klimaschutzprojekte. Ein Beispiel ist die Sekem Farm in Ägypten, die mit dem „Land for Life Award“ der Vereinten Nationen ausgezeichnet wurde. Durch ein ökologisches Kompostierungsprojekt werden hier klimaschädliche Emissionen vermieden.

So konnten die CO2-Emissionen im Energiebezug von 16.210 Tonnen in 2000 auf 1.610 Tonnen in 2015 gesenkt werden . Diese Einsparung entspricht in der Menge ungefähr so viel CO2, wie auf einer Fläche von 1500 Fußballfeldern gebunden werden kann. Das Projekt wurde sukzessive auf alle Eigenproduktionsstandorte ausgeweitet. Diese produzieren mittlerweile ausschließlich mit Grünem Strom. Seit 2016 sind somit alle HiPP-Eigenproduktionen CO2-neutral am eigenen Produktionsstandort.

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